Thursday, July 29, 2010

Trip to Italy



Es ist die selbe Sonne die scheint.




Wir stehen beide hier, doch leben wir in andern Zeiten.
Keiner kann diese Grenze überschreiten.
Keiner kommt rüber zum andern,
denn diese Welten laufen parallel zueinander.



Siehst du was ich meine mein Sohn,
es ist die selbe Sonne die scheint
aber das wars auch schon.



Egal wohin ich gehe ich nehm dich immer mit.
Und egal aus welcher Richtung ichs betrachte,
es wird immer wieder das, was ich vorher schon dachte.
Du siehst ich bin gebunden,
an meine Bilder und an meine Wunden.
Ich bin wie die Sterne,
die da leuchten, ganz oben in der Ferne.
Du kannst sie immer noch sehen,
ihr Licht dringt bis hierher,
aber einige von ihnen gibts schon lange nicht mehr.
Verstehst du was ich sagen will?
Mit all den Worten?
Ob es laut ist oder still,
es bleibt dir doch verborgen.

- Vega

Monday, July 19, 2010

Die Vögel

Ich wollte
ich könnte fliegen wie ihr,
ich könnte so frei sein.

Ich würde versuchen
der Sonne entgegen zu fliegen,
ohne zu wissen,
dass ihr Licht
das der Grund ist,
der mich am Leben hält.



Ich würde genießen
die Welt so klein und ruhig zu sehen,
und ihr ein Lied
über sich selbst zu singen,
das man fühlen
muss um es zu verstehen.



Ich wäre leicht,
würde ich alle Ängste,
alle falschen Freunde,
alle Intrigen,
einfach alles schlechte der Welt,
hinter mir lassen,
davon fliegen
und nie mehr darauf zurück blicken.



Ich könnte reisen
in jedes Land der Erde,
dort wo der Wind mich hinträgt.
Fremde Düfte einatmen,
fremde Kulturen beobachten,
und weiter fliegen.
Mein Leben wäre jeden Tag neu.



Wäre Ich jedoch
besonders schön,
intelligent,
oder außergewöhnlich
würden mich die Menschen einsperren.

Mein Leben würden sie mir nehmen.
Meine Flügel brechen.
Meine Träume stehlen.
Meine Seele …






Ich müsste
mein Leben damit zu verbringen,
mich im Schatten der Erde
vor dem zu verbergen,
was ich will und was mich will.



- Julie Gaston
Fotos: Robin Benito
There was an error in this gadget

Julies Welt;